Cat-Safe-Katzenzaun für den Garten
"MondoCan"

Zu Anfang gingen unsere Katzen an Geschirr und Leine in den Garten. Was bei 3 bis 4 Katzen auch kein Problem war. Mit einer 8-Meter-Ziehleine hatten sie genug Bewegungsfreiheit. 
Ja, gelegentlich verwickelten sie sich, aber da wir sie ja eh nie alleine in den Garten ließen
war das leicht zu entwirren. 


Nun da der Bestand auf 7 Katzen angewachsen war wurde das zu einem undurchdringlichen Gewirr.
Zusätzlich hatten wir das Problem, das Timmy unser Findling aus dem Tierheim, 
arg sein Hauskatzenblut spürte und uns immer wieder ausbüxte. 
Die Sorge um den Kater, wenn er mal wieder am "Schwanzen" war, 
brachte mich jedes Mal schier um den Verstand. 



Es musste also etwas Besseres her als die Leinen.
Eine Züchter-Freundin erzählte mir dann dass sie das Problem
mit einem Cat-Safe-System für den Garten gelöst hatte.

Sie empfahl mir:
MondoCan



Das System ist ganz simpel.
Alle Katzen bekommen ein Halsband mit einem kleinen Kästchen dran.
Im Garten wird ein Kabel ausgelegt, überall wo die Gartengrenze ist, 
oder auch wo die Katzen nicht hin gehen sollen z. B. Gemüsebete. 
Das Kabel muss eine geschlossenen Kreislauf bilden, in dem sich die Katzen frei bewegen können. 
Kommen sie aber an die vom Kabel gesäumten Grenzen, 
dann ertönt in dem Kästchen am Halsband erst ein piepender Warnton, 
gehen sie aber eine Hand breit weiter, bekommen sie einen kleinen Stromstoß. 
Er ist nicht schmerzhaft, aber stark genug um die Katze so weit zu erschrecken, 
dass ihr sofort klar wird: 
BIS HIER HIN UND NICHT WEITER!

Es hatte keine 3 Tage gedauert, und unsere Katzen haben verstanden
was das Piepen zu bedeuten hatte und wo ihre Grenzen waren. 
Selbst unser Timmy hatte bei seinem letzten Ausbüxversuch dermaßen Respekt davor bekommen, 
dass er es seither nicht noch einmal versuchte.

Katzen, die in den Garten dürfen, 
die Sonne auf dem Fell zu spüren und das Gras unter den Pfoten rascheln zu fühlen, 
sind die glücklichsten Katzen auf der Welt. 

Aber die Bewegungsfreiheit, die sie mit MondoCan haben, 
ohne den Gefahren des Straßenverkehrs und katzenraubender Strolche zu haben, 
ist eine Steigerung die ihres Gleichen sucht.


Nun wird wild zusammen durch den Garten getobt. Fliegen und Grashüpfer gefangen.


Die Einen lümmeln im Schatten der großen Blätter der Königskerze.


Boby schläft in seiner Graskuhle unter der Haselnußbusch.


Ein Baumstumpf ist ein beliebter Aussichtsplatz.


Und, natürlich wird ausgiebig auf den Baum geklettert.


Achtung Sicherheitslücken:
Der Baum sollte natürlich mittig im Garten stehen damit sie nicht über das Kabel hinweg klettern können.
Viele haben Probleme damit weil sie kleine Lücken die das Überklettern des Signalbereiches ermöglichen übersehen. Gefahren sind natürlich Bäume und Büsche (überhängende Äste) an den Grundstücksgrenzen, Regenwassertonnen, Gewächshäuser, Schnellkomposter, Mauern, sowie Hölzerner Sichtschutz, ... . 
Metall kann den Frequenzbereich einschränken / abschirmen. Außerdem können Frequenzen die z. B. das schnurlose Telefon / Handy ausstrahlt die Reaktion des Halsbandes beeinflussen. 
(Ich habe jedoch noch keine meiner Katzen im Garten telefonieren sehen. :-)))
Dennoch man muß penibel überprüfen ob auch alle Möglichkeiten beseitigt sind. 

Ein Tip am Rande:
Da wir in einem Reihenmittelhaus wohnen, stellte sich für mich die Frage:
Wie lege ich das Kabel aus, und bilde damit einen geschlossenen Kreislauf?
Die Lösung war eine Schlaufe.
Das signalgebende Gerät sollte an einem trockenen frostfreien Ort aufgehängt werden. 
Also am Besten im Keller.
Das Kabel führte ich dann über ein Kellerfenster in den Garten, dann unten am Zaun um das Gelände rum und oben am Zaun dann wieder zurück bis in den Keller und wieder zum Gerät. 
Stecker in die Steckdose, fertig.
An der Gartentür legte ich das untere Kabel in den Boden und führte das Obere oberhalb über den Rahmen, so dass man ohne Probleme die Tür öffnen konnte und die Katzen dennoch nicht hindurch gehen können. Weil die Schlaufe an der einen Seite der Terrasse beginnt und auf der anderen Seite endet, ist die Terrasse frei von dem Kabel und die Katzen können ungehindert über die Terrassentür ins Haus gelangen.

Die Idee dazu habe ich mir bei Penning's Norweger abgeguckt.


Das Halsband:
Das original Halsband hat den Nachteil für Katzen recht breit zu sein und es stört den schönen Halskragen der Norweger. Nicht selten werden in diesem Bereich auch Haare geknickt und brechen ab, und es entsteht eine unschöne Vertiefung. Um dies abzuwenden empfiehlt es sich das Halsband über oder unter den Kragen zu setzen.
Da das Halsband für Katzen sehr breit ist und eine große Schnalle hat, habe ich es ziemlich bald durch ein
schmaleres Wildlederband ausgewechselt. Ich habe dazu ein Kaninchengeschirr benutzt und kleine Kunststoff Klipsschnallen verwendet. Wichtig ist dabei auch ein Gummibandstück einzubauen, damit es flexibel bleibt.



Achtung Batterie:
Meiner Erfahrung nach sind die Batterien relativ schnell leer. Manchmal schon nach 5-6 Monaten. Und die cleveren Katzen finden das auch schnell heraus. Der Warnton ist zwar noch zu hören aber der Impuls ist dann nicht mehr stark genug um Respekt einzuflößen.
Ich empfehle deshalb, das Halsband mit eigener Hand immer wieder zu prüfen ob die Batterie noch stark
genug ist. (Keine Angst es tut nicht weh.) Wenn die Katze trotz ständigem Warnton sich lange im Bereich
des Kabels aufhält ist es auch ein Zeichen für eine schwache Batterie.  Da es das System leider noch nicht
mit Akkus gibt ist man gezwungen immer wieder neue Batterien zu bestellen.


PetSafe RFA-67 6-Volt Batteries



Bei Fragen helfe ich gerne weiter.
Kontakt

Die Anschaffung, auch wenn sie nicht billig ist, hat sich mehr als gelohnt.
Ich kann es allen empfehlen, die ihren Katzen auch einen sichern und freien Zugang in den Garten gewähren möchten.

Zu bestellen bei:
MondoCan

Wir nutzen:
Radio Fence Grundkit (Unsichtbares Zaunsystem)

 Hier alternative Vertriebe:
Cat Fence Unsichtbarer Katzenzaun
Funkzaunsystem für Katzen
In-Ground Radio Fence (Originalhersteller)

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